Die begehrte Insel
wurde ca. vor 6000 - 7000 Jahren bevölkert, wie dürftige
Spuren beweisen. Etwa ab den 8. Jahrhundert begann die geschichtlich
Nachweisbare Besiedlung durch Slavische Stämme. Auch
Seeräuber beherrschten die Insel und benutzten sie
als Stützpunk. Ende des 12. Jahrhunderts zog das Christentum
auch auf die Insel Fehmarn ein. Bei Machtkämpfen der
Christen gegen die Slaven wurden diese verdrängt. Die
Kirchen wurden zur Bestätigung des Christlichen Glaubens
gebant. Fehmarn gehörte zu den Dänen. Der Dänische
König erließ 1320 Landrecht. Nur die Stadt Burg
und für eine gewisse Zeit auch Lemkenhafen erhielten
das hübsche Stadtrecht. Krieg und Frieden wechselten
sich auf der Insel ab. Die Holsten und Dänen kämpften
um die Insel. Am Ende des nordischen Krieges (1700 - 1721)
herrschte Armut. Der darauf folgende Aufschwung brachte
vorallem den Bauern Reichtum. Bis 1864 gehörte Fehmarn
noch zu den Dänen, als die "Schleswig-Holsteinische
Frage" mit Waffengewalt durch die Preußen und Österreich
geklärt wurde. Fehmarn gehörte zu Preußen,
zum Kaiserreich, zur Weimarer Republik und heute nach der
britischen Besatzungszeit zu Deutschland.